Öl- und Gasheizung

Obwohl ihr Ende schon vielfach vorausgesagt wurde sind Öl- und Gasheizung nach wie vor die verbreitetste Heizungsart in Deutschland. Vielfältige Anschlussmöglichkeiten und eine in den meisten Häusern bereits vorhandene Infrastruktur sind der Grund für die hohe Beliebtheit bei Heizungsmodernisierungen in Altbauten. Dabei erreichen die Anlagen mit moderner Brennwerttechnik im Vergleich zu ihren Vorgängern beachtliche Werte in den Bereichen Effizienz und Abgasbelastung.

Heizen mit Erdgas

Die Entscheidung zwischen Öl- und Gasheizung wird maßgeblich durch die baulichen Gegebenheiten und Infrastruktur beeinflusst. Gibt es von der Gemeinde einen Gasanschluss, bietet sich eine Gasheizung an. Eine Gasbrennwerttherme ist deutlich kleiner als eine Ölheizung, Tanks zur Lagerung entfallen. Dieses Mehr an Nutzfläche überzeugt. Zu beachten ist, dass mit dem örtlichen Versorger ein Laufzeitvertrag für das Erdgas abgeschlossen wird. Eine Optimierung des Kaufpreises durch geschickten Einkauf wie bei Flüssiggas oder Öl ist nicht möglich.

Heizen mit Flüssiggas

Wenn kein Gasanschluss vorhanden ist, können Sie auch mit Flüssiggas heizen. Wie bei Öl lagern Sie das Flüssiggas in Tanks, die sich entweder im Haus oder außerhalb befinden können. Sind bereits Öltanks vorhanden, lohnt sich eine Neuinstallation von Gastanks meist nicht.

Heizen mit Öl

Wer eine Ölheizung hat, muss bei der Heizungsmodernisierung nicht zwingend auf andere Energieträger umstellen. Neue Ölheizungen mit Brennwerttechnik nutzen die in den Abgasen gebunde Wärme. Damit lässt sich der Ölverbrauch um bis zu 30% senken. Hohe Kosten, die bei der Umstellung auf andere Energieträger entstehen, fallen nicht an.

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