Solaranlagen

Heizen mit der Kraft der Sonne

Betrug im Jahr 1999 die (kumulierte) Kollektorenfläche in Deutschland noch 2,29 Mio. m2, so waren es 2015 bereits 19,21 Mio. m2 (Quelle:BSW). Das ist kein Wunder, denn Heizen mit Solarthermie ist umweltfreundlich und spart Kosten. Dabei lässt sich eine Solaranlage meist auch ohne Probleme nachträglich einbauen und mit bestehenden Heizsystemen kombinieren. Bereits seit 1991 sind wir Partner von Paradigma, einem führenden Systemanbieter regenerativer Heiztechnik für Ein- und Zweifamilienhäuser.

Wie funktioniert eine Solarheizung?

 

Die Paradigma-Solarkollektoren bestehen aus mehreren Vakuum-Röhren, die durch ihre Konstruktion eine optimale Lichtausbeute auch im Winter ermöglichen. Auf Grund der hohen Kollektortemperaturen arbeitet die Solaranlage wie ein zweiter Heizkessel. Diese Kollektoren wandeln das Sonnenlicht in Wärme um und erhitzen das durch die Röhren fließende Wasser. Mit Hilfe eines Wärmetauschers wird die vom Wasser transportierte Wärme an einen Pufferspeicher abgegeben. Der Pufferspeicher hat mehrere Funktionen: Zum einen ist er das Bindeglied zwischen der Solaranlage und dem Warmwasser sowie dem Heizkessel der Hausheizung. Zum anderen speichert er überschüssige Wärme und kann so Temperaturschwankungen ausgleichen. Schließlich wollen Sie ja auch duschen, wenn es dunkel ist.
Die Solaranlagen von Paradigma können an jeden Warmwasserspeicher ab 120 Liter angeschlossen werden, da die Anlage ohne Frostschutzmittel betrieben wird.

Was kann ich mit Solarthermie heizen?

Während im Sommer der Bedarf an Warmwasser häufig komplett durch die Solaranlage gedeckt werden kann, fällt der höhere Heizbedarf in die Jahreszeit mit geringerer Sonneneinstrahlung. Auf Grund ihres Wirkungsgrades können Sie Ihre Hausheizung aber auch in der dunkleren Jahreszeit mit Hilfe der Solaranlage unterstützen: Die Solaranlage heizt solange die Energie reicht, den Rest übernimmt dann Ihre herkömmliche Hausheizung. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie bereits mit Öl/Gas, Fernwärme, Wärmepumpe oder Pellets heizen. Die Solaranlage lässt sich mit nahezu jeder Heizform kombinieren.

 

Welchen solaren Deckungsgrad kann ich erreichen?

Diese Frage lässt sich leider nicht pauschal beantworten, da viele Faktoren eine Rolle spielen, z. Bsp.:

  • zu beheizende Wohnfläche
  • Dämmzustand des Hauses/Dachausrichtung, -winkel und -fläche
  • Art der Heizung (Heizkörper oder Flächenheizung wie z. Bsp. Fußbodenheizung)
  • Warmwasserbedarf
  • Art und Fläche der Kollektoren
  • Bauart und Größe des Pufferspeichers

In bestehenden Gebäuden kann je nach Größe ein Deckungsgrad von bis zu 50% erreicht werden. Gerne erstellen wir Ihnen ein unverbindliches Angebot speziell für Ihre Bedürfnisse.

Ist eine Solaranlage auch bei mir möglich?

Die Solarheizung wird meist auf dem Hausdach installiert. Abhängig von der benötigten Leistung muss genügend Dachfläche für die Kollektoren vorhanden sein. Außerdem ist zu prüfen, ob die Statik die zusätzliche Last tragen kann.

Für eine optimale Sonnenausbeute dürfen keine umliegenden Bäume oder Gebäude Schatten auf die Kollektoren werfen. Bedenken Sie dabei auch, dass der erst kürzlich gepflanzte Baum in zehn oder zwanzig Jahren wahrscheinlich um einiges Größer sein wird. Eine Dachausrichtung nach Süden ist am ergiebigsten, aber auch Dächer mit Süd-West- bzw. Süd-Ost-Ausrichtung eignen sich. Lediglich nach Norden ausgerichtete Dächer liefern nicht die benötigte Lichtausbeute.

Für die Erwärmung des Wassers in den Sommermonaten ist ein Neigungswinkel zwischen 20 und 50 Grad optimal, bei einer geplanten Heizungsunterstützung auf Grund des dann niedrigeren Sonnenstandes einer zwischen 45 und 70 Grad.

Kosten und Fördermöglichkeiten

Wie auch die Antwort auf die Frage nach dem solaren Deckungsgrad, hängen die Kosten und Fördermöglichkeiten vom Einzelfall ab. Bei Fragen stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung. Für einen ersten Überblick können Sie den Heizkostenrechner von Paradigma verwenden.

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